Session 5 - Session - Session 7
Tag 7
Wir noch im Unterschlupf der Hüter der Feder in Vallaki. Rudolf von Richten kennen wir nicht, doch er scheint sich in Barovia aufzuhalten. Urwin Martikov erzählt uns, dass Strahd seit einigen Monaten viel aktiver geworden ist, als in den Jahrzehnten zuvor, und vermutet, dass dies im Zusammenhang mit dem vermeintlichen auftauchen von Rudolf steht. Er warnt uns weiterhin, dass Strahd nicht zu unterschätzen ist. auch wenn es so scheint, dass er willkürlich handelt, hat er immer einen Plan. Vor 2 Wochen wurde Kurina Valenka, eine Hüterin, nach Krezk geschickt um Nachforschungen anzustellen. Ob Strahd Verwandtschaft hat, kann uns Urwin nicht sagen. Er meint, dass Kasimir Velikov wohl die Person ist, die am meisten über Strahd weiß.
Volodomir bemerkt, dass jemand an der geheimen Tür lauscht, es sind Irina Koljana und Ismark der geringere. Wir laden sie in das Versteck ein. Sie erzählen uns, dass sie von einer oder mehreren Personen verfolgt wurde, die aber immer verschwanden, wenn Sie sie konfrontieren wollten. Wir fassen den Plan, das Erika Irinas Gestalt annehmen soll, so dass wir den Verfolgern eine Falle stellen können. Irina will die Rolle des Köders lieber selber übernehmen, wovon Ismark nicht begeistert ist. Trotzdem stimmt er dem Plan zu.
Wir teilen uns in drei Gruppen auf. Børk und Shamrock begeben sich unsichtbar auf den Marktplatz, wo sie Irina und Ismark beschatten. Diese schauen sich erst zusammen auf dem Marktplatz um, teilen sich dann jedoch auf. Den unsichtbaren fällt auf, das sich Wachen absprechen und dann bis auf eine, die Irina beschattet den Platz verlassen.
Volodomir und Erika machen sich auf den Weg zur Villa des Baron von Vallaki, dort stehen 2 Wachen vor der Pforte. Bei einer genaueren Untersuchung des Gebäudes wird Erika entdeckt. Sie versucht die Wachen zu überzeugen, sie in den Garten zu lassen. Sie soll sich die Erlaubnis von Bürgermeister einholen. Der Versuch die Wache Alek von ihrem Posten zu locken schlägt fehl, aber es entsteht aus versehen eine Einladung zu einem Date am Abend. Volodomir und Erika sehen, wie die Wachen vom Marktplatz kommen und mit mehr Wachen aus der Villa wieder Richtung Marktplatz losmarschieren. Darunter eine riesige Wache mit einem Bestienarm.
Tapse und Agoran gehen zum Stadtplatz. Dort befinden sich die Geschäfte der Stadt. Sie gehen zu dem Spielzeugladen von Gadof Blinski. Der ganze Laden ist komplett mit kuriosem Spielzeug gefüllt. Dort sehen wir eine Puppe von Strahd, eine Puppe von Irina und ein Äffchen im Ballettrock, das durch die Regale turnt. Wir folgen dem Affen immer weiter in den Laden. Nach ein paar Ecken treffen wir Gadof Blinski. Fritz von Weer der legendäre Spielzeugmacher hat für Stradh eine Puppe mit eigenem Willen erschaffen, die Gadolf gerne hätte. Die Puppe von Irina ist eine Auftragsarbeit von einem Mann, der einem Monster gleicht und nicht verkäuflich. Als wir versuchen den Affen zu kaufen erzählt uns Gadolf dass das Äffchen einem Barden mit dem Namen Vargio gehört. Wir erstehen Pico für 250 Gold.
Erika hat mit einem Mal unglaublich starke Kopfschmerzen und hört viele Stimmen. Sie schreit vor Schmerzen und klingelt auf einer Klingel rum. Die Stimmen werden immer lauter und Volodomir zieht sie von der Straße. Sie ruft Erik, der sofort heran. Die Stimmen rufen:
Erika, ich bin hier!
Die Wache mit dem Bestienarm rennt mit 4 Wachen zum Marktplatz. Dort gehen sie bestimmt auf Irina zu. Tapse und Agoran treffen auch ein. Die monströse Wache wendet sich zu Irina und sagt nur: “Du…” Børk entscheidet sich aus der Unsichtbarkeit heraus anzugreifen und rammt sein Schwert in den Körper des Monsters. Das scheint diesen kaum zu interessieren und er gleicht aus in dem er Børk seine Axt in den Leib schlägt. Er fragt: “Wer bist du?” Agoran versucht zu intervenieren, und wird von den Wachen festgehalten. Volodomir holt Irina in der Ablenkung heimlich aus der Gefahrenzone und Erika nimmt ihren Platz ein, ohne dass es jemand merkt. Børk tritt die große Wache weg und versucht zu fliehen. Eine der Wachen nimmt die Verfolgung auf und zückt einen Bogen. Shamrock setzt Hold Person ein und bekommt dann einen arm abgeschlagen… Er teleportiert mit Ismark auf ein Dach außer Sichtweite.
Erika in Gestalt von Irina und Agoran werden abgeführt und zum Anwesen des Bürgermeisters gebracht.
Die restliche Gruppe zieht sich zum Gasthaus zurück. Der Wirt sagt uns, dass der Anführer der Wache Izek Strazni heißt, ein absoluter Psychopath und Schoßhund des Bürgermeisters. Er warnt uns außerdem vor der Familie Die Familie Wachta. Ihnen wird eine Nähe zu Strahd nachgesagt. Tapse heilt Børk und Shamrock. Wir entscheiden uns, einen Befreiungsversuch erst am Tag des Festivals zu starten.
Beim Anwesen des Bürgermeisters sehen Erika und Agoran zuerst eine große Ansammlung von Brennmaterial im Windfang. Im Foyer stehen Wachen an den Aufgängen zur Galerie. Eine große Person mit schrecklicher Frisur schreitet die Treppe herunter, zu seinen Seiten 2 riesige Doggen. Er trägt einen prächtigen roten Mantel. Vargas Vallakovich Dieser nimmt Agoran mit sich, Erika verbleibt bei Izek Strazni. Er nimmt sie mit ins erste Geschoss und bringt sie in sein Zimmer. In dem Zimmer sind viele Puppen, die aussehen wie Irina Koljana.
Agoran wird an einem Raum vorbeigeleitet, in dem dutzende Frauen sitzen und Sticken. In der Mitte sitzt die Baronin. Danach geht es in das Arbeitszimmer des Barons. Dort bietet der Baron ihm ein Glas Wein an. Er erzählt Agoran, dass es nur selten Neuankömmlinge gibt. Er fragt, ob Agoran Informationen zu zwei verschwundenen Bediensteten, seinen Buttler und einer Küchenhilfe. Er sagt, dass er es nicht duldet, wenn jemand schlechte Laune verbreitet.
Der Butler mit dem Namen Boris Die Küchenhilfe Danja
Die Angestellten dürfen das haus nicht verlassen, es sei denn, auf Anweisung des Barons. Agoran erhält die Erlaubnis im Haus Nachforschungen anzustellen. Er schafft es den Baron mit seinen guten Manieren zu beeindrucken. Die Wache Nikolai wird beauftragt Agoran zu begleiten.
Vargas äußert sich sehr negativ zum Gasthaus.
Izek Strazni fragt “Irina” wer sie ist und offenbart, dass sie in seinen Träumen auftaucht. Er meint, Irina sei seine Schwester, an die er sich erst seit kurzem erinnert. Doch ihr Name sei nicht Irina gewesen.
Die Befragung der Gärtners ergab wenig, nur dass er als einziger Angestellter nicht im Anwesen wohnt. Der Hintereingang zum Garten führt direkt in die Küche.
Børk tritt die Tür zum Spielzeugladen ein und schüchtert Gadof Blinski ein um Informationen zu sammeln. Er findet heraus, dass Gadolf Angst davor hat, den laden zu verlassen und bricht dann mit Shamrock auf zum Wagen des Barden auf.
In der Küche erfahren wir, dass Danja aus dem eines Nachts aus dem gemeinsamen Schlafraum verschwand. Sie soll sehr zufrieden mit ihrem Beruf gewesen sein. Wir bekommen wieder den Hinweis, dass unter dem Dachboden wo Viktor lebt schon lange kein bediensteter mehr war. Victor sollte mit der Tochter der Die Familie Wachta verlobt werden, doch diese floh weinend vor ihm.
Erika redet mit Izek Strazni über Irinas Vision, bevor dieser von Vargas Vallakovich weggerufen wird. Volodomir will sie befreien, doch Erika schickt ihn weg.
Volodomir kommt daraufhin an einer Zelle vorbei in der er einen an die Wand geketteten Mann; Udo Lukowitsch. Dieser wurde Gefangen und geschlagen, da er sich gegen den Bürgermeister geäußert hatte. Weiter Räume an denen er vorbei kommt ist ein Büro mit Bibliothek. Außerdem ein lehrstehendes Schlafzimmer. Victors Raum. Er knackt das Schloss und fand in dem Raum eine Dachbodenluke
Børk und Shamrock kommen zum Lagerplatz von Arasek. Dort finden sie einen Wagen mit abblätternder Farbe auf dem steht: Rictavios Karneval der Wunder. Sie überreden Arasek, sich in dem Wagen umsehen zu dürfen. Børk entdeckt Blut an dem Wagen und eine Innschrift an der Tür:
Ich bringe dich vom Schatten ins Licht
Shamrock schickt seine Spinne in das Schlüsselloch, wo sie von einem Mechanismus getötet wird. Mit einer 2. Spinne gelingt es ihm in den Wagen zu spähen. Dort sieht er Verschiedenste Sachen: Jagdausrüstung, Rüstung; Phiolen mit Silber und anderen Chemikalien. Außerdem einen Säbelzahntiger.
Erika findet unterdessen eine Schublade im Schreibtisch. Darin finden sich Briefe auf denen in krakeliger Schrift steht. wer ist Sie? Wer ist sie? Wie er seinen Arm verloren hat als er beim Angeln mit seinem Vater von einem Schattenwolf angegriffen wurde. Daraufhin rannte seine Schwester in den Wald und verschwand. Er wurde als Kind gehänselt, da er nur einen Arm hatte, aber da er stark war, wurde er vom Baron aufgenommen. Eines Tages hatte er seinen neuen Arm, kann sich aber nicht erinnern woher. Außerdem fand sie einen Schlüssel, mit dem sie eine Truhe im Raum öffnen kann. Darin sind 25 Goldmünzen mit dem Counterfeit von Strahd, wovon sie 5 herausnimmt.
Tapse und Agoran schauen sich die Betten der Bediensteten an. Bei Danja fanden sie nichts, bei Boris ein Tagebuch, in dem steht, dass er sich sorgen über Viktor machte. Zu Irina stand dort nichts, Agoran hat Mitgefühl und legt in die Truhen der Verschwundenen je 5 und 4 Silbermünzen. Er fühlt sich durch diese gute Tat inspiriert.
Volodomir sieht im Dachboden verstaubte von Laken bedeckte Möbelstücke. ein Stück weiter findet er eine Tür, in die ein Totenschädel geschnitzt ist. darunter steht:
Alles ist NICHT gut
Er hört unbekannte Worte, die nach Magie klingen. Als er versucht den Türknauf zu drehen erscheint eine Glyphe auf dem Totenschädel und ein Blitz schießt auf Volodomir und wirft ihn einige Meter nach hinten. Fast bewusstlos wird er von Viktor hinter die Tür gezogen.
Shamrock und Børk haben in der Zwischenzeit eine Nachricht an Rudolf verfasst.
Tapse und Agoran begeben sich auf den Dachboden, dort vernimmt Tapse Schleifgeräusche, daraufhin gelangen sie zur gleichen Tür wie zuvor Volodomir. sie sehen die Schutzrune. Tapse öffnet die Tür und um den Blitz zu entgehen Misty Escapet er aus der Schussbahn. Nachdem die Tür offen steht, sehen sie, wie Viktor Volodomir in einen Beschwörungskreis zieht. Agoran kann ihn einschüchtern. Er verrät, dass er mithilfe eines Teleportationskreises aus Barovia entkommen will. Der Kreis ist jedoch Murks. Die Bediensteten, die er als Testobjekte benutzt hat liegen verkohlt in einer Ecke. Wir nehmen die Toten mit. Viktor sagt, er würde sich freuen mal Shamrock kennen zu lernen. Vargas Vallakovich ist wenig begeistert, als wir ihm die Auflösung des Falls präsentieren. Er gibt uns eine Belohnung von 250 Gold und sagt, dass er uns am nächsten Abend zum Fest erwartet.
Erika wird von Izek Strazni auf Befehl des Bürgermeisters entlassen. Zuvor konfrontiert sie ihn zu den Briefen, die sie gefunden hat und fragt, wieso er sich nicht an den Namen seiner Schwester erinnern kann, doch er kann nichts weiter dazu sagen. Zum Abschied droht er noch einmal, dass wenn Irina Vallaki verlässt, er Jagd auf die Gruppe machen wird um alle zu töten.
Zurück im Gasthaus berichten wir Urwin Martikov von den Ereignissen. Als er erfährt, dass wir versuchen Rudolf von Richten am nächsten Abend zu treffen und dass dieser als Rictavio im Gasthaus kampierte. Doch sein Zimmer ist verlassen. Als wir Ismark mit der Identität von Irina Koljana als Schwester von Izek Strazni konfrontieren, hält er dies für unglaubwürdig.
Wir ziehen uns für die Nacht zurück.
Tag 8
Nach einem Frühstück brechen wir auf. Tapse, Aragorn und Erika gehen zu Fest. Vor der Kirche wurde eine riesige Kugel aus Geäst aufgehangen. Es scheint bald ein Umzug anzustehen.
Børk, Shamrock und Volodomir halten sich abseits der Feierlichkeiten und halten Ausschau nach Rictavio. Volodomir bleibt dabei in den Schatten.
Der Zug zieht durch die Straße, angeführt vom Bürgermeister, der sich feiern lässt. Es folgen ihm Stadtwachen in Rüstung und die Baronin. alles ist geschmückt mit Blumen, die jedoch etwas welk sind. Es gibt auch Tänzerinnen. Izek Strazni läuft neben den Zug mit eine Fackel her und versucht nach vorne aufzuschließen.
Børk und Shamrock bemerken eigenartige Geräusche in einer Gasse und investigieren. Volodomir Dracoli erklimmt ein Dach.
Isaak entzündet die Fackel, Der Baron hält eine Rede über das fest und den Frohsinn von Vallaki.
Die Geräusche führen zu einer Hintertür, Shamrocks Spinne krabbelt dahinter. Dort wird ein alter Mann in einer Schürze wird von einer Klaue zerfetzt. Vampirbruten laufen durch den Laden. Eine Sargmacherwerkstatt. Ein wilder Kampf entbrennt.
Gerade als der Bürgermeister die künstliche Sonne entzünden will, beginnt es unerwartet zu schütten und die Fackel erlischt. Er erzürnt. Eine Person in der Menge lacht. Die Menge verstummt. Ein Klatschen ertönt und Graf Strahd gibt sich zu erkennen. Schreie ertönen und man hört angreifende Monster. Der Bürgermeister wird vom Pferd abgeworfen. Izek Strazni stürmt auf Strahd zu und attackiert ihn mit seiner Axt, doch Strahd rematerialisiert sich hinter ihm und lasst ihn mit einem grünen Blitz aus seiner Hand zu Staub zerfallen. Strahd wendet sich dem Priester zu:
Hat es euch keiner gesagt? Hier gibt es keine Götter, es gibt nur mich!
damit zerfetzt er die Kehle des Priesters und Vampirbruten beginnen die Menge anzugreifen. Ein gut gekleideter Elf tritt auf Agoran zu. Es ist ein Vampir. Rahadin ein Diener von Strahd. Er überreicht einen Brief mit einen “S”-Wachssiegel. Währenddessen betrachtet Strahd mit Belustigung, wie der Bürgermeister von Vallaki sich aus dem Dreck hochrafft und dann flieht.
Beim Kampf mit den Vampirbruten taucht Rictavio auf. Einen Ring der Verkleidung von seinem Finger. Sein Aussehen wandelt sich zu einem gepflegten älteren Mann. Er zieht einen Degen aus seinem Gehstock, tötet die Vampirbruten mit Leichtigkeit und schließt die Tür. Er wendet sich an den versteckten Volodomir. “Ich sehe dich, habe ich dich nicht besser ausgebildet?”