Tag 0
Die Gruppe traf sich im Gasthaus 0 wo sie von Arigal, einem Mann in extravaganter Kleidung, angeheuert wurde, dem Bürgermeister von Barovia zu helfen. Als Belohnung wurden ihnen große Reichtümer versprochen.

Heil an Dich von Macht und Mut, Ich, ein niederer Diener von Barovia, entbiete Euch meine Ehre. Wir flehen um Deine so verzweifelt nötige Unterstützung. Die Liebe meines Lebens, Irina Koljana, wurde befallen von einem so tödlichen Bösen, dass sogar die guten Leute unserer Dörfer sie nicht beschützen können. Sie siecht an ihrer Wunde dahin, und ich will sie vor dieser Bedrohung gerettet wissen. Es gibt so viel Wohlstand in dieser Gemeinschaft. Ich biete Dir und Deinen Gefährten alles an, was zu haben ist, wenn Du nur mein verzweifeltes Flehen erhörst. Komme schnell, denn ihre Zeit ist nahe! Alles, was ich habe, soll Dein sein! Koljan Indirowitsch Bürgermeister
Børk versuchte sich im Armdrücken mit dem lokalen Champion Dolf und schaffte es, ihn zu besiegen wobei er ihm sogar den Arm brach. Nachdem Arigal eine Runde für alle ausgab, erleichterte Volodomir den Wirt um eben jenes Geld. Tapse konnte noch einen guten Deal für das Frühstück aushandeln, bevor sich die Gruppe auf ihre Zimmer zurückzog.
Tag 1
Nach einem ausgiebigen Frühstück, das für Ugor und Børk aus Eberhirn bestand und nachdem Tapse einen Vorrat an Möhren eingepackt hatte, brach die Gruppe auf Richtung Barovia Auf dem Weg zum Svalitischem Wald begegneten sie einem Händler, bei dem Volodomir einen Hut aus der Handwerkskammer Schmack erstand, sowie ein magisches Monokel. Für Shamrock gab es einen Mantel des Zauberwiderstands. Im Wald bemerkte die Gruppe nach einiger Zeit, dass sie sich scheinbar im Kreis bewegten. Der Überblick von einem Baum aus offenbarte keinen Weg, der Wald schien sich endlos auszudehnen, doch es zog ein Nebel auf. Nach stundenlangem umherirren kam der Nebel immer näher. Die Gruppe wurde von einigen Rankenplagen angegriffen. Nach dem Kampf kam der Nebel. Er bewegte sich unnatürlich, jedoch ging von ihm keine Magie aus. Als er das erste Pferd erreichte, wurde es wie von Säure zersetzt. Die Gruppe versammelte sich um Tapse, der eine schützende Windblase um sie wirkte, doch die Pferde konnten nicht gerettet werden. Als der Nebel wieder verschwand, fand sich die Gruppe vor einem allein stehenden Tor wieder. Sie folgten dem Weg und fanden ein Stück weiter ein Skelett, das eine ähnliche Nachricht dabei hatte, wie sie selbst, jedoch deutlich düsterer. Der Brief war mit einem Siegel versehen, das ein S abbildet

Heil Dir von Macht und Mut, ich, der Bürgermeister von Barovia, entbiete Dir meine Ehre - mit Verzweiflung. Meine Adoptivtochter, die schöne Irena Koljana ist in diesen vergangenen Nächten von einem Vampyr gebissen worden. Für mehr als vierhundert Jahre hat diese Kreatur das Lebensblut meines Volkes ausgesaugt. Nun siecht meine liebe Irena an einer unheiligen Wunde dahin, verursacht von dieser abscheulichen Bestie. Er ist zu mächtig geworden, um überwunden zu werden. So sage ich Dir, gib uns für tot verloren und hege dieses Land mit den Symbolen des Guten ein. Lass heilige Männer ihre Macht aufbringen, auf dass der Teufel in den Mauern des weinenden Barovia zurückgehalten werde. Überlasse unseren Kummer unseren Gräbern, und rette die Welt vor diesem unserem bösen Schicksal. Es ist viel Wohlstand in dieser Gemeinschaft gefangen, Kehre für Deine Belohnung zurück, nachdem wir alle in en besseres Leben geschieden sind. Koljan Indirowitsch Bürgermeister
Nach einer Weile kamen sie in Dorf Barovia an. Die Gemeinde machte einen sehr heruntergekommenen Eindruck und über all dem thronte die Schloss Ravenloft. Biltrads Kaufladen zieht die Aufmerksamkeit der Gruppe zuerst auf sich und sie versuchen dort von Biltrad Informationen zu bekommen. Dieser verkauft ihnen eine Karte der Region Barovia ist jedoch wenig begeistert und sagt Ihnen, sie sollen im gegenüber gelegenen Gasthaus nach dem Sohn des Bürgermeisters Ismark der geringere Ausschau halten, der ihnen vielleicht eher Gehör schenken wird. Vor dem Laden hören sie ein Schluchzen, das aus dem Nachbargebäude kommt. Darin finden sie Marie, die das Verschwinden ihrer Tochter Gertrude betrauert. Von ihr erhält Børk einen Anhänger, der vor Unheil schützen soll. Dann gehen sie in das Gasthaus - Blut auf der Rebe, wo außer dem Wirt am Tresen noch 3 Frauen in bunten Kleidern am Kamin sitzen. In einer Ecke finden sie auch Ismark. Als sie Ihn ansprechen, scheint er tatsächlich interessiert daran, sich mit der Gruppe zu unterhalten. Er warnt aber davor, sich in der Nähe der Frauen zu unterhalten und erklärt, dass es sich bei den Personen in bunter Kleidung um Vistani handelt, und dass diese in Verbindung zu Strahd stehen. Er ist verwundert darüber, dass die Nachricht von seinem Vater sein soll und auch dass seine Schwester Schwester krank sein soll kann er nicht bestätigen. Arigal kennt er nicht, obwohl dieser behauptet hatte, im Dienst des Bürgermeisters zu stehen. Er schlägt vor, dass wir ihn zum Haus des Bürgermeisters begleiten und bietet uns an, dort die Nacht zu verbringen.
Auf dem Weg erzählt er uns, dass Strahd, welcher in der Burg über der Stadt wohnt, die ganze Region mit eiserner Hand kontrolliere und dass jeder, der sich ihm offen entgegenstellt, verschwinde, oder getötet werde. Dann gebietet er uns ruhig zu sein, als eine alte Frau mit einem Wagen den Weg kreuzt. Ein verführerischer Duft geht von diesem Wagen aus, doch Ismark warnt uns davor, diese so genannten Mitternachtspasteten zu probieren.
Als wir das Haus des Bürgermeisters erreichen, trafen wir Erika, die zusammen mit ihrem Pseudodrachen Erik ebenfalls nach Barovia gekommen ist um dem Mysterium um die Region auf den Grund zu gehen. Sie schloss sich der Gruppe an. Das Haus selbst war heruntergekommen und die Fenster verbarrikadiert. Es waren Spuren von Angriffen zu sehen und kurz darauf durften wir selbst dabei sein, als einige Vampirbruten sich auf uns stürzten. Wir konnten uns verteidigen und Irina Koljana kam aus dem Haus, um uns zu unterstützen. Shamrock verfällt ihr sofort. Nach dem überstandenen Kampf zogen wir uns nach drinnen zurück.